Viega AG

2018/19

Showkonzept
Künstlerauswahl
Ablaufregie
Stagemanagement
Musikproduktion
Choreografie

Bunt, laut, Gänsehaut: Das war die Viega-Roadshow mit den Tonköpfen

Die Roadshow – Bunt war es, laut – und ein voller Erfolg. Als die letzten Gäste zu später Stunde aus der Kölner Lanxess-Arena kamen, war klar: Das war nicht einfach irgendeine Produktpräsentation, sondern eine ganz große Show. Alle vier Jahre lädt Viega, Weltmarktführer für Installationstechnik, ausgewählte Gäste ein, um Neuheiten zu präsentieren, zu networken und sich bei den Kunden für die Zusammenarbeit zu bedanken. So kamen im Sommer 2019 an sieben Standorten (in Salzburg, Hamburg, Leipzig, Nürnberg, München, Stuttgart und Köln) 1.000 bis 2.500 Besucher zusammen, um das Unternehmen hautnah zu erleben. Damit das gelingt, haben wir ein ausgefeiltes Showkonzept entwickelt – eigens für die Veranstaltungsreihe. Was zunächst als verrückter Entwurf auf dem Papier begann, wurde zum maßgeschneiderten Entertainmentkonzept. Und das Konzept ging auf.

Trinkwasser-Management als Bühnenshow

Motto der Viega-Tour in diesem Jahr: „360 Grad“ – dem Kunden nah sein, Produkte von allen Seiten erlebbar machen, anfassbar sein und emotional. Und genau das haben Die Tonköpfe mit ihrem durchdachten Inszenierungskonzept und der entsprechenden Dramaturgie bei den Besuchern herausgekitzelt: Große Gefühle und Gänsehaut. So ging das Thema Installationstechnik den Gästen wahrlich „unter die Haut“. Das Showkonzept, die Auswahl und Zusammensetzung der Künstler und die Choreografien haben wir nur für die Roadshow entwickelt. Mit dem Ziel, auf emotionale Weise zu transportieren, was dem Veranstalter wichtig war.

Querflöten als Wassertröpfchen

Mit einer Show aus mehreren Themenblöcken haben wir das, für was Viega steht, ins musikalische übersetzt. Zum Auftakt gab es – wie im klassischen Konzert – eine Ouvertüre als Ausblick auf das, was die Gäste im Lauf des Abends erwartet: Sänger, Musiker, Tänzer, Streicher, Akrobaten. Zum Thema „Wasserhygiene“ etwa traten alle Künstler in weiß auf – wie pures, reines Wasser. Kraftvolle Streicher mit pompösen Klängen verkörperten die Relevanz von Wasser im Leben, Querflöten hüpften wie leichte Wassertröpfchen durch den Raum. Akrobaten, die im Dunkeln mit LEDs beleuchtete Schilder kreisen ließen, läuteten den technischen Part des Abends ein, bei dem es sogar eine Weltneuheit zu bestaunen gab: Eine neue Pressmaschine, die es möglich macht, verschiedene Rohre miteinander zu verbinden. Sogar dieses Thema haben die Tonköpfe kreativ auf die Bühne gebracht. Mit der Verbindung mehrerer Musikstile, die um die Gunst der Zuschauer im künstlerischen Battle buhlten. Klassik vs. Rock – zwei Stile, die ganz verschieden sind, und am Ende gemeinsam funktionieren. Wie ein Pressverbinder eben.

Roadshow mit sieben Bühnen gleichzeitig

Um dem Rundum-Ansatz der Roadshow gerecht zu werden, standen die vielen unterschiedlichen Künstler aber nicht nur auf einer Bühne – sondern auf sieben, und zwar gleichzeitig. Ablaufregie und Stage-Management lag ebenfalls in unserem Verantwortungsbereich. So war auf jeder Bühne etwas geboten: Hier die Musiker, dort ein Video Jockey, da die Tänzer. So wurde aus einzelnen Schauplätzen ein echtes Gesamtkunstwerk, bei dem niemand aus dem Publikum ganz vorne stand oder ganz hinten – sondern jeder ganz nah dran. Dazu leuchtete rundherum eine der größten 360 Grad-Projektionen, die es in Europa jemals gab. Denn den Tonköpfen ging es nicht nur darum, den Gästen etwas für die Ohren zu bieten, sondern auch eine perfekte Optik. Mit dabei war natürlich das modulare DJ Plus – Konzept der Tonköpfe, Live on Loops, bei dem die Musiker gemeinsam mit einem DJ performen, mal kraftvoll, mal federleicht, fließend, und immer wieder anders. So, wie Wasser eben. Und nach der Roadshow? Sämtliche Erwartungen wurden übertroffen, fanden die Veranstalter. Beeindruckend, fanden die Gäste. Und wir? Freuen uns auf das nächste Projekt!